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     Martin Schenkel

            

Martin Schenkel, ein Leben, geprägt von grossem Erfolg, dem grossen Kampf und dem grossen Glück.

Martin Schenkel wurde 1968 in Basel geboren. Schon von Klein auf umgab ihn viel Musik. Zuhause standen die verschiedensten Instrumente in seiner Reichweite und so klimperte, schrammte und schlug er ohne Scheu drauf los. Mit acht Jahren begann er mit dem Cello Unterricht und lernte musikalisch mehr und mehr dazu. Als er 21 war entschied er sich nicht etwa für ein Musikstudium, nein! - er ging an die Schauspielschule in Bern. Dort entdeckte er voller Freude sein ureigenes Instrument: Seine Stimme. Und was er da hörte gefiel ihm gut. Er begann eigene Songs zu komponieren und sein grosses Ziel Rockmusiker zu werden.

  vom Musiker...............

 1997 produzierte er sein erstes Album "The Shell". Sein Debutalbum kam durchweg gut an. Die Singleauskopplung war 3 Wochen lang die Nr.1 der Airplaycharts. Das Album war 6 Wochen lang in den Albumcharts vetreten. Martin Schenkel und Tourband spielten über 50 Konzerte vor ausverkauften Clubs und Hallen mit bis zu 12.000 Zuschauern. Bereits 1998 gingen Martin Schenkel und seine Tourband in Zermatt in `musikalische Klausur` um neue Songs für ein weiteres Album zu komponieren. Nach einer  Krankheits bedingten Pause und erneutem musikalischem Tatendrang konnte Martin Schenkel 1999 19 neue Songs vorstellen. Im August 2000 wurde das neue Album «My Own Way» veröffentlicht. Zuerst wurde die Single «Day Off» ausgekoppelt. Sie erreichte Platz zwei in den Airplaycharts. Das Album wurde mit exzellenten Kritiken in allen Medien als bestandene Reifeprühfung gelobt. Es erreichte Platz 7 der Salescharts. Martin Schenkel gewann den Prix Walo in der Sparte Pop und Rock als bester Act des Jahres 2000. Seit der CD Taufe im August 2000 sind Martin Schenkel & Band immer auf Achse und spielen erfolgreiche Konzerte. Sogar im Ausland spielten sie vor insgesamt 50`000 begeisterten Menschen.

........über Flip......                   

Die Rolle des Witzigen Taugenichts machte Martin Schenkel über Nacht bekannt. Von 1994 bis 1998 stand er für die Sitcom "Fascht e Familie" vor der Kamera. Ein Traum war wahr geworden für den Basler, der in Bern die Schauspielschule besucht hatte. Nach dem Abschied 1993 erhielt Schenkel Angebote von nicht weniger als sechs Theatern, entschied sich aber schliesslich für "Flip", der ihn zum unumstrittenen Liebling der Schweizer Fernsehnation machte. Und der ihm zwei Prix Walos bescherte.  

......über Steve.........                             

Später im Jahr 1999 kehrte Martin Schenkel zum Schweizer Fernseh zurück - nachdem er einen Hirntumor entdeckt und erfolgreich hatte operieren lassen. Diesmal allerdings nicht ins Sitcom-Fach, sondern zur beliebten Schoggi-Soap "Lüthi und Blanc" in der er den Steve Meier spielte. Keine Klamauk-Rolle wie "Flip" in "Fascht e Familie". Der Charakter von Steve passt zu Schenkel, der durch seine Krankheit nachdenklicher und ruhiger geworden war, aber auch gelernt hat, jeden Moment seines Lebens zu geniessen. Denn dass sein Hirntumor wieder wachsen könnte war sich Schenkel immer bewusst.

.....über den Kampf gegen die Krankheit......

Angefangen hat alles am 3.Mai 1998. Martin Schenkel sass mit seiner Lucie in einem Café in Interlacken, als sich sein rechter Arm plötzlich verselbständigte. Ein epileptscher Anfall - ausgelösst durch einen Hirntumor. Schenkel wurde im Berner Insel Spital operiert, der kirschgrosse Tumor entfernt. Es folgte eine Bestrahlung und eine zweite Operation - bei der ersten hatte man nicht den ganzen Tumor herausoperieren können. Anfang März 1999 der viel beschriebene, tränenreichen Auftritt an einer Presekonferenz, als Martin Schenkel der ganzen Schweiz von seiner Krankheit erzählte. Und von seiner Heilung. Doch der Kampf gegen die Krankheit war nicht endgültig gewonnen. Eine dritte Operation fand im Herbst 2001 statt, es folgte eine Chemotherapie. Und im Novenber 2002 musste sein Arzt die folgenschweren Worte sagen: "Ich kann nichts mehr für sie tun". Im Dezember zog sich Schenkel aus der Öffentlichkeit zurück, um die verbleibene Zeit ganz seiner Famielie und seinen Freunden zu widmen. Martin Schenkel starb am 26.März. Er hat seinen Kampf verloren.

.......über die grosse Liebe........

Lucie hat die ganze Zeit an Martin Schenkels Seite gekämpft. Wenn er über die attraktive Apothekerin aus Visperterminen sprach, strahlte der TV Liebling. Am 29.Mai 1999 heirateten Martin und Lucie standesamtlich. Söhnchen Jonah kam am 2.Juli 1999 zur Welt. Das Glück seiner eigenen Familie war perfektfür Martin, dessen Eltern sich scheiden liessen, als er drei war. Martin wuchs bei seiner Mutter in Basel und Dornach auf. Seine eigene Familie fand in Zermatt ihre Heimat. Lucie und Jonah begleiteten Martin ab und zu zu Dreharbeiten. Und wenn Klein Jonah auf dem  "Lüthi und Blanc"-Set herumwirbelte und der gesammten Belegschaft den Kopf verdrehte, dann war Martin der stolzeste Papi der Welt. Und wenn dann Lucie leicht denn Kopf schüttelte und ihren Mann anlächelte, dann war Martin Schenkel der glückligste Mann überhaupt. Am 1.März 2003 gaben sich Martin und Lucie Schenkel noch das Ja-Wort auch vor Gott und heirateten kirchlich. Sie wussten, dass der Kampf gegen den Hirntumor verloren war. Aber sie wussten auch das sie zusammengehörten. Vor Welt und vor Gott. Und - verbunden durch ihren SohnJonah - über den Tod hinaus.

.........zu seinem eigenem Weg.

Martin Schenkel wählte den Video Clip zur Singel "Day Off" dafür aus, den Fans seine Frau Lucie vorzustellen, die er bisher streng vor der éffentlichkeit abgeschiermt hatte. Nun mochte er sie nicht mehr verstecken, liess sie die weibliche Rolle im Clip spielen und zeigte damit allen: Das ist die Frau, die ich liebe. Martin Schenkel ging seinen eigenen Weg: Er war nicht mehr nur der fröhliche "Flip" der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hatte. Er war nicht mehr nur der melancholische Steve, bei dem nichts so richtig zu klappen schien. Und er war auch nicht mehr der coole Musiker, der locker mit seiner Gitarre auf der Bühne stand. Jetzt war er Martin Schenkel, der seinen eigenen Weg gefunden hatte. Musikalisch und persönlich. Musikalisch ist der Weg vielleicht noch nicht ganz zu Ende. Seinen persönlichen Weg ist Martin Schenkel zu Ende gegangen. Und die Spuren, die er dabei zurückgelassen hat, sind deutlich zu sehen. In den Herzen seiner Familie, seiner Freunde und seiner Fans.


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